Smart Occupancy im Rahmen der Projektkoordination

Die Mehrfachnutzung hat enorme gesellschaftliche Benefits und es kann sich niemand darauf zurückziehen, dass es nicht geht. Beides ist aus der Betrachtung, insbesondere der Fälle der Projektkoordination für Mehrfachnutzung, klar geworden.

Es ist auch deutlich geworden, dass derweil lokale soziale und auch internationale gewinnorientierte Unternehmen sich das Thema Mehrfachnutzung angeeignet haben. Sie haben verstanden, dass die Organisation der Nebeneinander-und der Nacheinandernutzung einen Mehrwert darstellen kann, für den ImmobilieneigentümerInnen unter Umständen bereit sind, auf Mieteinnahmen zu verzichten oder „MieterInnen“ etwa von WeWork bereit sind, wesentlich mehr als die ortsüblichen Mieten zu zahlen. Die zivilgesellschaftlichen und privatwirtschaftlichen AkteurInnen erzielen dabei ebenso positive ökonomische und ökologische Effekte wie die Projektkoordination für Mehrfachnutzung. Einsparungen an klimarelevanten Emissionen erzielen AkteurInnen wie WeWork beispielsweise durch die Nutzungsintensivierung der Bürogebäude sogar in einem völlig anderen Umfang, als die Projektkoordination es jemals hätte leisten können. Trotz WeWork und einem Trend zur gemeinsamen Nutzung unter anderem von Autos unter dem Begriff Share Economy ist Mehrfachnutzung noch immer kein Massenphänomen.

Die in der Charta von Athen 1933 geforderte räumliche Trennung44 der Funktionen lebt in den Köpfen der PlanerInnen und der NutzerInnen offensichtlich weiter. Noch immer verhindern oder erschweren insbesondere Bauordnungen, Straßenverkehrsordnungen, Förderrichtlinien für den Wohnungsbau, sektorale Verwaltungen und föderale Strukturen die gesellschaftlich sinnvolle Mehrfachnutzung in einem unerträglichen Maß.

Wer sorgt für den politischen und den kulturellen Wandel? Wer organisiert Mehrfachnutzung und warum respektive aus welchem Interesse? Die Projektkoordination für Mehrfachnutzung der Stadt Wien als staatliche Organisation hatte 20 Jahre lang einen entsprechenden Auftrag, nicht nur die städtischen Liegenschaften betreffend.

Die Bedeutung der Verkehrsvermeidung ist bei den Smart City Initiativen angekommen. Die Professur für Projektentwicklung an der TU Wien hat bereits 2014 auf das Potenzial von Coworking Spaces im ländlichen Raum bei der Verkehrsvermeidung und beim Erhalt des baukulturellen Erbes hingewiesen und an der Entwicklung von Modellvorhaben mitgewirkt45. Im Rahmen der vom Institut der Regionen Europas (IRE) organisierten ExpertInnenkonferenz zu Smart City im April in Salzburg berichtete Benjamin Szemkus, Projektleiter von Smart City Schweiz, vom Projekt „Village Office“, wo ein Netzwerk der bereits erwähnten Coworking Spaces im ländlichen Raum zur Vermeidung des PendlerInnenverkehrs in die Städte beiträgt.

Die österreichische Immobilienwirtschaft hat das Thema Mehrfachnutzung unter dem Begriff Smart Occupancy auf der Agenda. In Zusammenarbeit mit dem Institut für immobilienwirtschaftliche Forschung (IPRE) wird aktiv an Geschäftsmodellen gearbeitet, die zusätzlich zur Immobilie das intelligente Management und die Servicierung der Nutzung anbieten.

Die Integration konzeptioneller Aspekte der intelligenten mehrfachen Nutzung von Orten als Smart Occupancy würde der Smart City Initiative einen weiteren wichtigen Baustein hinzufügen – einen, der zeitnah, sich selber durch Effizienzsteigerungen finanzierend, ökologische, ökonomische, soziale und kulturelle Verbesserungen zeitigen würde.

Die Pensionierung der Projektkoordinatorin für Mehrfachnutzung sollte nicht zur Abschaffung des Prinzips und der Ziele führen. Einige Grundsätze sind ja durchaus in die Standards, zum Beispiel in die Schulbaurichtlinie und Ähnliches eingegangen. Gewünscht und erwartet wird, dass nun alle Magistratsabteilungen und Bezirke das Thema aufnehmen. Die Initiative Smart Occupancy im Rahmen der Smart City Initiative der Stadt Wien würde einen geeigneten Rahmen dazu bieten, dies bei den MAs umzusetzen. Den Anfang könnte ein runder Tisch zum Thema Smart Occupancy bilden. Ziel sollte sein, dass alle relevanten MAs identifizieren, was sie aktiv zur Förderung der intelligenten Mehrfachnutzung beitragen können und welche Hemmnisse in Form von Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien abgebaut gehören. Dies könnte zu einer Smart Occupancy Roadmap verdichtet und umgesetzt werden. Smart City würden so den Wandel von Technologieorientierung hin zu einer Managementorientierung vornehmen, was dringend notwendig ist.

Die bisherigen Untersuchungen zeigen, dass intelligente Mehrfachnutzungen öffentlicher Flächen über Grenzen von MAs hinweg und in Zusammenarbeit von Stadt und Bezirken realisiert werden müssen. Die massenhafte Anwendung intelligenter Mehrfachnutzungen würde durch Querschnittsverwaltungen erheblich erleichtert werden.

Innovationspotenzial besteht sicher bei der Entwicklung geeigneter Betriebs- und Mischnutzungskonzepte von Gebäuden und Arealen. Dies muss die Schaffung geeigneter Geschäftsideen und neuer Unternehmens- und Organisationsformen inkludieren. Eine solche Entwicklung bzw. dementsprechende Projekte sollten daher unterstützt werden.

Last but not least müssen die Universitäten und andere Bildungseinrichtungen darüber nachdenken, ob sie zum Beispiel durch neue Studienangebote zur Initiative Smart Occupancy beitragen können. Die alleinige Fokussierung auf die Hardware der Gebäude muss durch die Inklusion von Aspekten der Nutzung und des Betriebs der Gebäude zumindest ergänzt werden. Seit Langem eine Forderung des Instituts für immobilienwirtschaftliche Forschung in Wien.

Smart Occupancy als Teil von Share Economy

Den Begriff Share Economy geprägt hat Martin L. Weitzman, Professor of Economics an der Harvard University. Ergebnis seiner Forschungen war, dass Profit Sharing zwischen EigentümerInnen und Beschäftigten unter bestimmten konjunkturellen Voraussetzungen zu einer höheren Wohlfahrt führt. Heute werden die Begriffe Sharing Economy oder Ökonomie des Teilens synonym verwendet.

Basierend auf der Erkenntnis, dass z.B. eine Bohrmaschine durchschnittlich nur 20 Minuten ihrer Lebenszeit genutzt wird und Büroarbeitsplätze zwischen 85 und 95 Prozent ihrer Lebenszeit ohne Nutzung sind, verliert der Besitz von Gegenständen an Bedeutung und wird durch Formen des gemeinsamen Konsums resp. des Teilens abgelöst, was insbesondere aus ökologischer Sicht sinnvoll ist. Share Economy ist heute ein Sammelbegriff für Firmen, Geschäftsmodelle, Plattformen, Online- und Offline-Communitys und Praktiken, die eine geteilte Nutzung von zur Gänze oder teilweise ungenutzten Ressourcen ermöglichen. Im englischsprachigen Raum finden auch die Bezeichnungen Collaborative Consumption und Collaborative Economy Anwendung. Das französische Netzwerk OuiShare betont „[…] collaborative practices, shared governance, decentralization, smart cities […]“. Das Netzwerk betrachtet die experimentelle und innovative Praxis des Teilens, offenes und frei zugängliches Wissen sowie horizontale und offene Verwaltungsstrukturen als Chance zur Lösung der Herausforderungen unserer Zeit.

Smart Occupancy für Smart Cities: Interview mit Prof. Dietmar Wiegand

Smart Occupancy für Smart Cities: Ziele, Effekte und Potenziale – ein Interview von Dora Hably (DH) mit Prof. Dietmar Wiegand (DW), der den Begriff Smart Occupancy geprägt hat.

 

DH: Eine Facette der intelligenten Nutzung gebauter Umwelt, der sogenannten „Smart Occupancy“, ist ihre mehrfache Nutzung – was sollen wir darunter verstehen?

DW: Wirklich verstehen, was Mehrfachnutzung gebauter Umwelt ist, können wir nur, wenn wir den Raum nicht als etwas Statisches betrachten, sondern wie in einem Film als etwas sehen, das in der Zeit existiert und dessen Zustand sich durch Menschen über die Zeit verändert. Räume werden genutzt, verlassen, stehen leer und werden wieder genutzt. Wenn wir derartige Filme vor unserem geistigen Auge ablaufen lassen, wenn wir anfangen, unsere „Bilder” vom Raum grundsätzlich und ausnahmslos durch „Filme” vom Raum zu ersetzen und in diesen Filmen sehen, wie die Räume über die Zeit von unterschiedlichsten Menschengruppen genutzt werden oder eben nicht genutzt werden, sondern leer stehen, dann fangen wir an zu begreifen, was Mehrfachnutzung ist. Was die Projektkoordination für Mehrfachnutzung der Stadt Wien in den vergangenen 20 Jahren getan hat, was Anbieter von Coworking wie WeWork heute tun ist: die Mehrfachnutzung von Raum ermöglichen.

 

DH: Gibt es verschiedene Art von Mehrfachnutzung?

DW: Wenn die Mitglieder von WeWork – ja, sie heißen nicht mehr MieterInnen – sich in der Lounge des Bürogebäudes spontan einen freien Arbeitsplatz (Hot Desk) aneignen, ist dies ein Beispiel zeitgleicher Nebeneinandernutzung. Andere CoworkerInnen trinken zur selben Zeit an der Bar in der Lounge einen Kaffee, tauschen dort Wissen aus etc. Gegenseitige Beeinflussungen der Nutzungen untereinander müssen in Kauf genommen werden. Gleiches gilt natürlich für die fantastischen Wiener Beispiele von Coworking Spaces, die im Impact Hub, im Rochuspark, bei Stockwerk oder im Packhaus angeboten werden, um nur einige zu nennen.

Bei der von der Projektkoordination für Mehrfachnutzung der Stadt Wien forcierten Öffnung der schulischen Freiflächen für außerschulische Nutzungen handelt es sich überwiegend um eine intelligentere Nacheinandernutzung von Freiflächen. Die Sport- und Freiflächen der Schulen standen nach Schulschluss am Nachmittag, an den Wochenenden und in den Schulferien leer – heute können die Kinder und Jugendlichen einige diese Flächen in den unterrichtsfreien Zeiten nutzen. Warum sollen zusätzlich Sportplätze gebaut werden, wenn diejenigen, die schon da sind, problemlos intensiver genutzt werden können? Die intelligentere Nacheinandernutzung vergrößert soziale Aktionsräume und ist ein sparsamer Umgang mit der knappen Ressource Steuergeld.

 

DH: Wie kann man Potenzial für intelligente Mehrfachnutzung finden und erschließen?

 DW: Der Faktor Zeit hilft uns, die Potenziale einer Intensivierung der Raumnutzung über die Zeit respektive der intelligenteren Nacheinandernutzung zu unterscheiden, was für die Ansprache der EigentümerInnenschaft, die Vertragsformen, die möglichen Nutzungen, und viel mehr bedeutsam ist. Die Leerstandszeiten sind einige Stunden am Tag, ein paar Tage in der Woche, einige Wochen im Jahr und potenziell sogar einige Jahre. Die Ginza Chuo Street, eine der Haupterschließungsstraßen Tokyos, ist beispielweise von April bis September wochentags von 12 bis 18 Uhr – Oktober bis März von 12 bis 17 Uhr – und an den Wochenenden Fußgängerzone. Ansonsten steht sie dem Autoverkehr zur Verfügung – etwas, für das in Österreich bisher leider die gesetzlichen Grundlagen fehlen.

Mehrfachnutzung können wir schlussendlich so begreifen, dass einem Ort unter Berücksichtigung des Faktors Zeit mehrere Nutzungen zugeordnet werden. Damit dies gelingt, braucht es Ideen für die Nutzungen und Ideen, wer die Organisation der Raumnutzung über Zeit in welcher Form organisiert. Und die Idee allein reicht nicht; es braucht natürlich auch die notwendigen individuellen Fähigkeiten und Fähigkeiten der Organisation, die Ideen bei der Behörde oder am Markt umzusetzen.

 

DH: Warum ist Mehrfachnutzung wichtig für Smart Cities? 

DW: Die Nutzungsdichte ist nicht zu verwechseln mit der baulichen Dichte. Die bauliche Dichte sagt nicht per se etwas darüber aus, ob eine City „smart“ oder „unsmart“ ist, da nicht klar ist, ob und wie intensiv der gebaute Raum genutzt wird. Die Nutzungsdichte wäre das geeignete Analysekriterium für Smart Cities oder anders ausgedrückt: die Mehrfachnutzung macht Cities smart und dies potenziell sehr schnell und ohne Investitionsbedarf.

 

DH: Warum ist Mehrfachnutzung auch Wirtschaftsförderung?

DW: Sie schafft beispielsweise in Städten wie Wien, die kaum Industriebrachen haben, kostengünstige Flächen für Kreative. Die Kreativen und die Kreativwirtschaft sind schlussendlich wieder entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung von Städten wie z.B. Wien. Die Sprayer und Skater von heute sind die FirmengründerInnen von morgen. Das wird deutlich anhand der Geschichte San Franciscos und der Bay Area in den USA, einst Mekka der Hippies und heute Sitz zahlloser erfolgreicher Technologie- und Internetfirmen. Schauen wir Berlin an. Die Stadt war seit dem Fall der Berliner Mauer im Jahr 1989 jahrzehntelang geprägt durch Industriebrachen, insbesondere im Osten der Stadt, was für günstige Atelierflächen sorgte. Berlin war und ist vielleicht noch heute geprägt durch wilde und zum Teil illegale Partys, was wiederum kreative Menschen aus ganz Europa anzog. 2015 flossen 2,1 Mrd. Euro Risikokapital in Berliner Startup – erstmals mehr als in London, Paris oder Stockholm.

 

DH: Wie kann Architektur Smart Occupancy unterstützen bzw. intensivieren?

DW: Es gibt zwei Pole der Architektur der Smart Occupancy: die „technisch erkaufte“ Nutzungsflexibilität und die interpretierbare Architektur – die interpretierbaren Archetypen im Sinne von Herman Hertzberger. Die volle Erschließung der Potenziale der Nebeneinander- und Nacheinandernutzung braucht ein nutzerInnenzentriertes Architekturverständnis. Das vielleicht eindrucksvollste Beispiel technisch erkaufter Nutzungsflexibilität ist der „Palais omnisports de Paris-Bercy“. Der von Michel Andrault, Pierre Parat, Jean Prouvé und Aydın Guvan entworfene und 1984 eingeweihte futuristische Bau in Pyramidenform kann je nach Veranstaltung rund 30 mögliche Konfigurationen einnehmen und von 8.000 bis zu 20.300 ZuschauerInnen aufnehmen. Sportveranstaltungen von Windsurfen über Motocross bis Leichtathletik wechseln sich dort mit Konzertveranstaltungen, Musikshows oder Zirkusveranstaltungen ab. Die Renovierung und Modernisierung 2013/14 soll rund 100 Mio. Euro gekostet haben. Herman Hertzbergers Archetypen, wie z.B. Treppen, Kuhlen oder Podeste, ermöglichen multiple Nutzungen so wie sie sind! Die Treppe eignet sich zum Laufen, zum Sitzen, zum Spielen, zum Arbeiten, zum Beobachten etc. Die Beobachtung, was Kinder mit Raumkonfigurationen und Objekten machen, wofür sie sie nutzen, erschließt uns – wenn wir es zulassen – die Welt von Hermann Hertzberger, die Welt der interpretierbaren Archetypen.

Die Pop Up Kitchen

Eine Lösungs zur Zwischennutzung der Erdgeschossebene in Städten

Ein Film von Sonya Kalcheva, Natalija Veskovic und Adrienn Holnthoner.

Die Erdgeschosszone ist der wichtigste Raum in der Stadt. Sie ist Wohn- Arbeits-, und Lebensraum, für die Attraktivität und  Aufenthaltsqualität des Straßenraumes dient. Trotzdem sieht man offene Leerstände, Garageneinfahrten und Lagerflächen dort. Wie viele Straßen müssen ihren Charakter verlieren, bis wir etwas dagegen getan wird? Wir sagen Stopp!

Diese Leerstände bieten das größte Potenzial für Mehrfach- und Nacheinandernutzungen an und wir müssen den richtigen Weg finden die ausgestorbenen Lokale in allen möglichen Bezirken beleben zu können. Durch die Organisation von kurzen Veranstaltungen ist es möglich, die Lokale zu wiederverwerten und den Menschen die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten zeigen zu können. Die Idee ist es, langsam Leerstand für Leerstand im Puzzle abzugeben und wie ein Regenschauer zum weiteren Zielort weiterzuziehen. So können wir das Herz der Stadt Stück für Stück wiederbeleben. Und wie schaffen wir das? Die Antwort ist einfach. Mit Essen!

Das Video präsentiert eine clevere und einfache Lösung von drei Studentinnen, und wie sie dazugekommen sind. Es lohnt sich anzuschauen!

Mehrfachnutzung der Nordbahnhalle in Wien

Nach dem Abriss des historischen Bahnhofsgebäudes in 1965 wurde das Areal des ehemaligen Nordbahnhofes nur mehr für den Güterumschlag genutzt. In den 1990 Jahren wandten sich die österreichischen Bundesbahnen komplett von dem Gelände ab. Zurückgeblieben ist eine Gstättn mit einzigartigem Charme.

Heute die Nordbahnhalle verfügt neben Bereichen für Coworking Werkstätten, konsumfreien Treffpunkten, Gastronomie oder vom Integrationshaus gepflegten Hochbeeten, auch über mehrere Hallen unterschiedlicher Größen.

Von April bis Juni 2018 fand sich bei 65 öffentlichen Events tatsächlich viel Abwechslung. Abgesehen von länger andauernden Ausstellungen wurden insgesamt 45 Tage von 91 bespielt. Veranstaltet wurde von öffentlichen Stellen, Vereinen, Bildungseinrichtungen, Firmen oder Privatpersonen.

Die Nordbahnhalle hat gezeigt, dass in einem für circa 20.000 Menschen geplanten Stadtteil, der Bedarf nach einem Ort für Events gegeben ist. Derzeit sieht es so aus, als könnte dieser in einer Mischung aus gemeinnützigen und gewerblichen Nutzungen weiter existieren. Eine Option, welche ohne Zwischennutzung nicht denkbar wäre.

Bei Zwischennutzungen handelt es sich um temporäre Nutzungen von ursprünglich oder zukünftig für andere Zwecke vorgesehene Gebäude. Dieses Video betrachtet die Veranstaltungen der Nordbahnhalle um festzustellen, ob hier eine breite Vielfalt an Events stattfindet, wer für wen veranstaltet und wie die Räume genutzt werden können.